Papier & Notizen
02.18.10
Höhlenzeichnungen sind schön, aber nicht zum versenden. Da nicht jeder um seine Zeitschrift zu lesen in eine Höhle gehen möchte, musste man sich überlegen, etwas zu erfinden worauf geschrieben werden kann.
Als erstes kam ein Chinese 105 n. Chr. darauf aus Seidenfäden eine Art Blatt zu konstruieren um dieses zu bemalen.
Daraus entwickelte sich viele Jahre später das Papyrus. Da haben wir schon den Namen. Aber das Papyrus ist nicht zu vergleichen mit dem heutigen Papier. Papyrus wurde aus Schilfpflanzen hergestellt. Außerdem war dieses sehr zerbrechlich, daher gab es dieses nur gerollt. Also wurde weiter versucht eine andere Art von Papier herzustellen. Irgendwann kam man dahinter, es geht auch mit einem Baum. Wie mit einem Baum? Nein nicht den Baum im Ganzen. Schön klein geschnadert, immer wieder in ein Wasserbad, etwas Leim mit rein, fertig. Wer nicht mehr ganz so jung ist, kann sich noch erinnern, das Papier war damals sehr grau und hatte oft noch richtig kleine Späne Reste. Das war irgendwie nicht schön zu beschreiben.
Also entwickelte man weiter. Das Papier wurde immer besser und irgendwann kam man dahinter, dass ganze auf Glanz und bunt bedruckt zu gestalten. Was heute völlig normal ist, war früher überhaupt nicht denkbar.
Genauso undenkbar war, wir gehen in ein Medium Namens Internet, gucken uns einige Seiten an und entdecken Zeitschriften. Diese können wir uns dort in Auszügen ansehen und lesen. Sollte uns das, was wir dort lesen und die Aufmachung der Zeitschrift gefallen, können wir diese bestellen. Ja richtig, Es steht keiner vor der Haustür und fragt, “Möchten sie ein Abo?”. Nein sie können jederzeit frei entscheiden ob sie diese Zeitschrift Abonnieren wollen.